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2 Feb 2018

Ein Ausflug in den Harz

Posted by hmichel777. No Comments

… oder auch: Neulich noch in Schotten, diesmal auf dem Brocken

Meine Mama hatte uns für das vergangene Wochenende nach Festenburg bei Clausthal-Zellerfeld ins Eisenbahnerheim eingeladen, um ihren Geburtstag zu feiern. So haben wir am Freitag nach der Schule die Kinder und die Koffer ins Auto gepackt und sind Richtung Norden aufgebrochen. Eigentlich ist es gar nicht so weit, nach 2,5 Stunden (an einem Freitag auf der Autobahn) waren wir schon da. Leider lag auch in Festenburg nicht mehr viel Schnee. Die Schneeketten hatte ich ganz umsonst eingepackt. Für Geocacher ist der Harz ja ein Traum. Überall Dosen, überall Earthcaches. Man weiß gar nicht wo man anfangen soll. Da es sowieso schon dunkel war, erstmal alles links liegen lassen, etwas Essen, den Geburtstag feiern und Cachen auf den nächsten Tag verschieben.

Noch vor dem Frühstück bin ich raus, um ein oder zwei Dosen nahe des Hotels zu suchen, mit der Kopflampe. Einen kleinen Cache konnte ich finden, der andere ist vermutlich Opfer von Sturmtief Friedericke und den Aufräumungsarbeiten geworden.

Um die Mama zu überraschen hatten wir im Vorfeld geplant, am Samstag auf den Brocken zu fahren. Wir haben ihr erzählt es ginge in den Tierpark in Wernigerode. Sie hat es noch geglaubt, als wir auf dem Bahnsteig in Wernigerode vor der Brockenbahn standen 😀

Nach 1,5 Stunden fahrt kamen wir am Bahnhof Brocken an, wo es tatsächlich noch richtigen Winter gab. So viel Schnee haben wir ja wirklich seit Jahren nicht gesehen. Richtig toll.

Wir haben uns reichlich umgesehen, sind quasi „überall“ gewesen. So konnte ich zumindest einen Earthcache, den Virtual- und den Webcamcache besuchen und die Aufgaben für zwei Multis lösen. Allerdings lagen deren Finals unerreichbar unter dem weißen Zeug.

Angesichts der gefühlten -11°C (-2°C tatsächlich) haben wir uns auch in die Touristenhalle begeben, eine Soljanka gegessen und gewärmt, bevor wir dann die Rückfahrt angetreten haben.

Der Brocken ist toll. Er hat etwas Anziehendes, das ich gar nicht genau beschreiben kann. Auf jeden Fall muss ich im Sommer nochmal dort hin. Schon wegen der der beiden gelösten Multis. Dann aber wird hoch gelaufen.

Auf dem Rückweg von Wernigerode habe ich im schönen Okertal noch ein paar Earthcaches aufgesucht, leider wurde es auch da schon wieder dunkel.

Sonntag früh sind wir direkt nach dem Frühstück und dem Kofferpacken wieder nach Hause. Einen Earthcache auf dem Heimweg habe ich noch mitgenommen, da konnte ich nicht dran vorbei 🙂

Negativ aufgestoßen ist mir nur die Fahrt mit der HSB… Harzer Schmalspur Bahnen oder vielleicht steht das H auch für was anderes. Hin- und Rückfahrt für einen Erwachsenen 41 €, egal ab welchem Zusteigebahnhof. Also haben wir natürlich die volle Länge ab Wernigerode in Anspruch genommen. Blöd für alle, die später eingestiegen sind, die durften für diesen Preis nämlich stehen, weil alle Sitzplätze schon in Wernigerode belegt waren. Teilweise mussten die Fahrgäste sogar draußen stehen. Das mag im Sommer ja ein Erlebnis sein. Bei Sprühregen und weiter oben auch bei Minusgraden ist der Spaßfaktor eingeschränkt. Auf dem Rückweg durften wir auch stehen, weil wir ab Drei Annen Hohne in die Harzquerbahn umsteigen mussten und die natürlich da auch schon voll war. Im ÖPNV für 6,90 € mag das akzeptabel sein. Wenn man für 36 km Fahrt einen Fahrpreis erhebt, der 2 € über dem Preis eines Flugtickets von Dortmund nach Malle liegt, dann hat man als Fahrgast eine andere Erwartungshaltung, zumal man im Flugzeug selten stehen muss. Selbst beim anderen Bahnanbieter kann man für 39 € durch halb Europa reisen. Ja sicher, die HSB hat für die Unterhaltung der Dampfloks und der historischen Wagen einen höheren Aufwand und sie sehen auch aus, wie aus dem Ei gepellt und einen gewissen touristischen Zuschlag muss man sicher hinnehmen. Mit dieser Begründung habe ich mir schon die 41 € schön geredet. Für den Stehplatz reicht mein Verständnis aber nicht mehr.

14 Jan 2018

Ein Ausflug in den Vogelsberg

Posted by hmichel777. No Comments

Ein Bekannter aus meiner frühen Jugend hat zur Zeit eine Fotoausstellung im Vulkaneum in Schotten. Das Vulkaneum ist eine Erlebnisausstellung zum Thema Vulkanismus und wurde im Juli 2017 eröffnet. Da ich mir das Vulkaneum ohnehin ansehen wollte, war das eine gute Gelegenheit den Besuch beider Ausstellungen miteinander zu verknüpfen.

Natürlich kann ich nicht den Vogelsberg quer durchreisen, ohne hier und da einen Geocache zu suchen. Zwar hab ich alle Caches finden können, aber viele waren in erbärmlichem Zustand.

In Ulrichstein habe ich einen der ältesten Caches der Gegend (Vogelsberggarten – GCAFD3) aus dem Jahr 2002 finden können. Diese Dose war in besserem Zustand als viele der übrigen deutlich jüngeren Caches an diesem Tag.

Das Vulkaneum bietet interessante Informationen zur Entstehung des Vogelsbergs, zum Vulkanismus und den verschiedenen Vulkangesteinen im Allgemeinen und zum hydraulischen System des Vogelsberges und seine kritische Bedeutung als Trinkwasserlieferant für das Rhein-Main-Gebiet. Zu Beginn gibt es eine Videoprojektion an drei Wänden in einem abgedunkelten Raum (quasi in der Mitte eines Vulkans) mit einer Erläuterung zur Entstehung der Erde, der Vulkane und des größten zusammenhängenden Vulkangebiets in Mitteleuropa. Eine kleine Ecke widmet sich der Bedeutung des Vogelsberggebietes im Kalten Krieg als Teil des Fulda-GAP. Die Ausstellung richtet sich ganz offensichtlich an Familien mit Kindern und Schulklassen, aber auch für Erwachsene lohnen sich die 8 € Eintrittspreis. An allen Stationen ist man eingeladen mitzumachen. Für Geocacher, die noch nicht alle formen vulkanischen Gesteins aus dem Studium von Earthcachelistings kennen, gibt es sicher noch etwas zu lernen ;).

+11

5 Okt 2017

Abschied

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Gestern war unser letzter Tag in Belgrad. Ich war früh auf und bin noch einmal auf den Kalemegdan gelaufen, um ein paar Abschiedsfotos zu machen. Nach dem Frühstück ging es in Richtung Flughafen, wo wir noch die Luftfahrtausstellung besuchten.

Im Außenbereich sah es eher aus, wie auf einem Schrottplatz, im Inneren dagegen waren doch einige Schätze zu finden. So ziemlich alles, was die Jugoslawische/Serbische Luftwaffe je geflogen hat, wird dort ausgestellt.

Ein bisschen stolz ist man wohl auf den Abschuss verschiedener Drohnen und eines amerikanischen F117A-Nighthawk-Bombers im Kosovokrieg 1999. Man hat diesem Thema einen eigenen Bereich gewidmet.

Ein klein wenig wehmütig sind wir gegen Mittag zurückgeflogen.

Serbien ist ein tolles Land. Die Menschen sind freundlich und entgegenkommend. Belgrad ist trotz des Verfalls und des Schmutzes eine tolle Stadt, der man ansieht, dass sie eine Durststrecke überwunden hat, den sozialistischen Muff ablegt und sich in eine neue Zeit begibt. Wer den nostalgischen Charme noch erleben will, muss sich beeilen.

3 Okt 2017

Кућа цвећа – Haus der Blumen

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Nachdem wir jetzt einige Tage das Umland erkundet haben, galt der heutige Tag einigen Sehenswürdigkeiten in Belgrad. Wir begannen mit dem Haus der Blumen in dem sich der Sarg des ehemaligen Staatspräsidenten der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien, Josip Broz Tito befindet und sich ein Museum der Geschichte Jugoslawiens widmet.

Wir besuchten das Fußballstadion von Roter Stern Belgrad und sind dann nach Zemun gefahren, um an der Donau in einem Lokal die Sonne zu genießen, an der Donau zu flanieren und den Gardoš-Turm zu besuchen.

Am Abend sind wir nochmal durch die Fußgängerzone, vorbei am Hotel Москва, bis zum Sitz des Staatspräsidenten und das Parlamentsgebäude gelaufen.

2 Okt 2017

Golubac und Frizer

Posted by hmichel777. No Comments

Unser heutiger Ausflug brachte uns nach Golubac an der Donau, d.h. an der Rumänischen Grenze.

Leider konnten wir die imposante Festung nicht besichtigen, da sie seit drei Jahren mit EU-Mitteln saniert wird.

Caches gab es in diesem Teil Serbiens auch keine. Die lagen alle auf der rumänischen Seite. Obwohl heute in Deutschland Brückentag war, hat das wenig geholfen, es gab keine Brücke für uns über die Donau. Es ist eben eine EU-Außengrenze.

Dafür hatten wir jede Menge schöner Landschaften und auch ein wenig Abenteuer.

Die Gegend ist trotz ihrer Schönheit nur schlecht touristisch erschlossen. Wir haben am Morgen einen Kaffee im ersten Haus am Platz in Golubac getrunken. Das Hotel sah aus, als hätte Tito es noch selbst eingeweiht – und seither wurde nichts dran gemacht.

Nachdem wir uns durch den höllischen Verkehr in Belgrad gequält hatten, war endlich Zeit für den Besuch beim Frizer.

1 Okt 2017

Fruska Gora

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Unser heutiger Roadtrip brachte uns nach Fruška Gora, ein Nationalpark nördlich von Belgrad. Wir fuhren über Land, um mehr zu sehen, als die Autobahn.

In Ruma haben wir eine kleine Pause eingelegt und auf dem Markplatz einen Kaffee genossen.

Leider war der eine Geocache weg und der andere lag auf einem Spielplatz voller Menschen. Aber einige Funde an der Route waren dennoch drin.

Die Route war toll. Wir haben wieder viel gesehen. Vieles, was an das kommunistische Jugoslawien erinnert, Zerfall, aber auch Restauriertes aus der K&K-Zeit und Neues.

Wir sind durch die Berge getingelt und haben einige orthodoxe Klöster besucht und in Vrdnik in einem Retro/Etno-Restoran reichlich gegessen, nachdem wir den dortigen Berg bestiegen und die Ruine besichtigten.

Die Dosenqualität ist leider flächendeckend bisher nicht sehr hoch, so war der Fund im Nationalpark schon ein Highlight.

30 Sep 2017

Avala und Topola

Posted by hmichel777. No Comments

Heute haben wir den Fernsehturm südlich von Belgrad auf dem Berg Avala und die Gräber der serbischen Könige in Topola besucht.

Wir haben die Kirche, das Museum und das Haus von Kara Dschordsch besucht. Viel Kultur und serbische Geschichte. Dank der Geocachebeschreibungen konnte ich sogar unserem serbischen Freund noch ein bisschen was „Neues“ beibringen.

Auf dem Heimweg haben wir an einem kleinen Restoran gehalten, um uns mit traditionellem Essen zu stärken.

Außerdem haben wir einen kleinen Halt an der im Bau befindlichen größten orthodoxen Kirche eingelegt.

Die Krypta war schon fertig – dort passt nur ein Superlativ: unglaublich. Ich bin ja nicht so der Kirchgängertyp, aber ich bin tatsächlich andauernd mit offenem Mund rumgelaufen.

Wenn sich das im Rest der Kirche fortsetzt, geht man mit Mandelentzündung dort raus.

30 Sep 2017

Ich muss zum Frisör in Belgrad

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Mein monatlicher Haarschneidetermin steht bevor und ich bin unterwegs. In Ljubljana hab ich schon mal gute Erfahrungen mit der dortigen Frisörinnung gemacht. Mal schauen, wie es diesmal wird.

BTW: Es ist richtig schön hier.

21 Jul 2017

10 Tage Cuxhaven

Posted by hmichel777. No Comments

Wie fast in jedem Jahr in den letzten 15 Jahren, ging unsere Reise in den Sommerurlaub nach Cuxhaven.

Zehn Tage Strand waren uns leider nicht vergönnt. Das Wetter wollte ab und zu nicht mitspielen. Die Strandpausen und die Abendstunden habe ich zur ausgiebigen Cachesuche genutzt. Meine zweite Homezone ist wieder fast sauber 🙂

Neben einem wirklich stürmischen Tag, den wir nutzten, um an der „Alten Liebe“ mal richtige Wellen zu sehen und einem regnerischen Tag, den ich mit Junior am südlichen Ende des Landkreises Cuxhaven und am Stadtrand von Bremerhaven zum Cachen verbrachte, hatten wir aber weitestgehend Glück mit dem Wetter. Cuxhaven bietet glücklicherweise genügend Strandalternativen. Einen Tag nutzten wir für einen Ausflug nach Neuwerk mit der Wattkutsche.

Unseren Urlaub hatte wir auch am Termin für das Duhner Wattrennen ausgelegt. Leider war das ein weiterer nasser und kalter Tag. Egal, wir waren da, haben 5 Euro beim Wetten verzockt und das besondere Flair genossen.

Vom letzten Jahr hatte ich noch die Finalkoordinaten eines kurzen Multis in der Küstenheide herumliegen, den hab ich natürlich in diesem Jahr zu Ende gebracht.

Jemand hatte mir den Gefallen getan und drei neue Earthcaches in der Gegend platziert und einige gelöste Ratehaken warteten noch auf den Fund. Insgesamt habe ich 57 Caches finden können, davon 3 Earthcaches, 1 Event, 5 Ratehaken, 2 Multis, 1 Letterbox. Der Rest waren Tradis. Jetzt bleiben nur noch einige Ratehaken und lange Multis. Die Tradis habe ich bis auf die Kletterdinger und die Biltemas alle weg. Ich hatte zwar mein Biltema-Bergungsgerät dabei, aber mir machen die Dinger einfach keinen Spaß – ewig die Genickstarre dabei… Ich hoffe, dass dieser Trend bald vorbei ist. Außerdem neigen auch die Owner dort dazu, die Teile immer höher aufzuhängen. Scheinbar geht es mal wieder darum, wer den Längsten hat.

Mal sehen, was die Cuxhavener Cacheowner sich im Laufe des Jahres ausdenken, damit ich auch im nächsten Jahr wieder was zum Finden hab 🙂

14 Apr 2017

Schwarzes Moor

Posted by hmichel777. No Comments

Heute haben wir den Feiertag für einen Ausflug in die Rhön genutzt. Wir waren ja vor einiger Zeit übers Wochenende unterhalb der Wasserkuppe eingekehrt, deshalb haben wir uns heute für die bayerische Seite entschieden.

Durch das Moor verläuft ein befestigter Wanderweg und etwa auf der Hälfte der kleinen Runde kommt man an einen Earthcache. Bis dahin benötigt man ca. eine halbe Stunde, der Weg lohnt sich aber.

Stellenweise sah es schon fast aus, wie in Finnland. Die Vegatation ist ähnlich und der hölzerne Weg unterstreicht den Eindruck noch. Unterwegs gibt es Stellen an denen man (wohl eher im Sommer) seine Füße ins Moor stecken kann (mit Waschmöglichkeit). Wir haben darauf verzichtet. Die Waschmöglichkeiten waren noch nicht in Betrieb.

Einen Aussichtsturm hat man am Rand des Moores errichtet. Er bietet einen prima Überblick über das Moor und die Rhön.

Natürlich haben wir bei dem herrlichen Wetter noch ein paar weitere Plätzchen aufgesucht und haben am Ende auch noch ein Gleitschirmfliegerpaar auf die Wasserkuppe zurückgebracht. Insgesamt sind wir auf 22 Caches gekommen.